Berufsbezogene Sprachförderung nach § 45a AufenthG

Dieses Bildungsangebot vermittelt berufsbezogene Deutschkenntnisse für Migrantinnen und Migranten, um eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt zu erzielen.

Die berufsbezogene Deutschsprachförderung ist modular aufgebaut. Ein Modul ist dabei definiert als eine bestimmte Zahl von Unterrichtseinheiten, die notwendig ist, um von einem Sprachniveau entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) auf das nächtshöhere zu gelangen. Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab. Das System der berufsbezogenen Deutschsprachförderung besteht aus Basis- und Spezialmodulen.

Berechtigung zur berufsbezogenen Deutschförderung


- Berechtigung durch Arbeitsagenturen oder Jobcenter

Sie können für die berufsbezogene Deutschsprachförderung berechtigt werden, wenn Sie
- ausbildungssuchend gemeldet sind
- arbeitsuchend gemeldet sind
- arbeitslos gemeldet sind
- oder sich in einer Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme der Agentur für Arbeit/Jobcenter befinden

- Berechtigung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge können Sie einen Antrag auf Berechtigung stellen, wenn Sie nicht ausbildungssuchend, arbeitsuchend oder arbeitslos gemeldet sind und
- zur Zeit eine Ausbildung absolvieren
- begleitend zur Anerkennung Ihres ausländischen Berufsabschluss oder
- für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss eine unterstützende berufsbezogene Deutsch-sprachförderung benötigen
- für die Erteilung einer Berufserlaubnis ein bestimmtes Sprachniveau erreichen müssen

Pro Kalenderjahr starten 3 - 4 Kurse mit jeweils einer Laufzeit von 300 Unterrichtseinheiten.

Die Kurse werden über das Netzwerk Lippe gGmbH sowie über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) organisiert und gefördert.

Der nächste Start für das Sprachniveau B2 ist Dezember 2017.